Zahnärzte Frenzel - Ihre Familienzahnärzte am Harras in München
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Willkommen bei den Frenzels

Wir wollen Ihr Partner für Zahngesundheit sein!

Karies und Parodontitis sind kein unabwendbares Schicksal. Das beweisen wir unseren Patienten seit über 25 Jahren. Viele von ihnen, die wir seit dem Kleinkindalter betreuen, haben kariesfreie Gebisse und ein gesundes Zahnfleisch.

Vorbeugung allerdings ist wichtig - deshalb betreuen wir seit fast 20 Jahren mehrere Kindergärten, Grundschulen und ein Gymnasium über die Landesarbeitsgemeinschaft Zahnheilkunde (LAGZ).

Unsere Praxis ist klein aber fein - mit zwei Behandlungsräumen, einem kleinen Wartezimmer, einem Eigenlabor und einem Sterilisations- und Vorratsraum.

Seit jeher ist es unsere Philosophie, beste Leistungen zu fairen Preisen anzubieten. Denn während andere nur davon reden, dass Gesundheit bezahlbar bleiben sollte, setzen wir diesen Grundsatz in die Tat um.

Sie finden unsere Praxis direkt am Harras - in der Kidlerstraße, Ecke Lindenschmitstraße. Eine Wegbeschreibung finden Sie hier.


Infos

Wann Sie bei uns richtig sind...
Was wir besonders gerne machen...
Infos zur Zahnpflege
Infos für Eltern
Ernährungs-Tipps
Fluorid - was ist das?
Parodontitis - Entstehung und Behandlung
Die Professionelle Zahnreinigung
Karies - wann besteht erhöhtes Risiko?
Hypnose als Behandlungshilfe

Soziales Engagement

Wann sind Sie bei uns richtig?

  • wenn sie einen "Familienzahnarzt" suchen
  • wenn Sie besonders an Vorbeugung (Prophylaxe) interessiert sind
  • wenn Sie wissen wollen, was Sie selbst für sich tun können
  • wenn Sie sich durch eigene Mitarbeit Geld und Schmerzen ersparen wollen
  • wenn Sie sich sogar beim Zahnarzt wohl fühlen wollen


Was wir besonders gerne machen:

  • Kinderbehandlung
  • Behandlung von ängstlichen Patienten
  • Ästhetische Zahnheilkunde
  • Prophylaxe


Infos zur Zahnpflege

Wichtig ist nicht nur, dass Sie Ihre Zähne mindestens zwei Mal am Tag reinigen, sondern dass ein Mal am Tag alles, also auch die Zahnzwischenräume und schwer zugängliche Stellen gesäubert werden.
Dazu benötigen Sie neben Zahnbürste und Zahnpasta Zahnseide, Zahnhölzchen oder Zwischenraumbürstchen, deren Gebrauch Sie sich vorher zeigen lassen sollten, um nichts falsch zu machen.
Wir haben im Mund viele Milliarden Bakterien, die überwiegend harmlos, bzw. nützlich sind. Von den etwa 500 verschiedenen Keimen sind nur wenige pathogen (krankmachend) und auch diese nur, wenn sie sich überdurchschnittlich vermehren können (Zucker!), oder sich mit anderen ungestört zu "Sippen" zusammentun können (Zahnfleischtaschen).
Die besonders gefährlichen parodontalen Keime, die letztendlich zur Parodontose führen, können ihre Wirkung nur entfalten, wenn Sie über längere Zeit ungestört bleiben.
Werden sie dagegen alle 24 Stunden, also einmal am Tag, durch Putzen aufgestöbert, dezimiert und desinfiziert, bleiben sie relativ harmlos.
Die Zwischenraumhygiene ist spätestens ab dem 12. Lebensjahr sinnvoll, wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind, und während des gesamten weiteren Lebens eine Verpflichtung, wollen Sie ernsthaft Mund- und Zahnkrankheiten vermeiden.
Die Arbeit mit Zahnseide, -hölzchen oder -bürstchen kostet Sie nicht mehr als 3 bis 5 Minuten extra jeden Tag - bei guter Technik vielleicht noch weniger.
Wenn Ihr Zahnfleisch blutet, ist fast immer Belag die Ursache.
Die Zunge spürt Belag, z.B. an der Innenseite der Unterkieferzähne, als Pelzchen, das vom Zahnfleisch nach oben wächst.
Putzschäden durch falsches Zähneputzen gibt es ausschließlich auf den Vorderseiten der Zähne, wenn mit der Bürste zu stark "gesägt" wird. Es ist daher sinnvoll, auf der Rückseite anzufangen, wo man nicht viel falsch machen kann, und meist sowieso zu wenig geputzt wird.
Elektrische Zahnbürsten nehmen Ihnen einige Arbeit ab, werden aber erfahrungsgemäß auf den schwierigen Rückseiten der Zähne nicht so gut gehandhabt, wie erforderlich.
Auch die Form der Hand-Zahnbürste ist nicht Ausschlag gebend. Der Kopf darf aber nicht so groß sein, dass er den Zugang zu schwierigen Stellen erschwert und die Borsten müssen am Ende abgerundet sein.
Fast alle Zahnpasten sind heute gut geeignet zur Reinigung. Da nicht alle Zähne die gleiche Oberflächenglätte aufweisen, ist es manchmal nötig, eine Zahnpasta mit erhöhtem Anteil an Abrasivstoffen (Scheuermitteln) zu verwenden. Grundsätzlich wichtig ist der Fluoridgehalt und die Desinfektionswirkung.
Da man heute weiß, dass die Desinfektionswirkung der Zahnpasta eine sehr wichtige Rolle spielt, sollte man versuchen, die Zahnpasta zwischen die Zähne einzumassieren und nach dem Zähneputzen nicht mehr mit Wasser nachzuspülen.
Ein bis zwei Mal pro Woche ist eine hochfluoridhaltige Zahnpasta, wie zum Beispiel Elmex Gelee oder Duraphat anzuraten, wenn Sie kariesanfällige Zähne haben.
Desinfizierende Spülungen mit Chlorhexamed, Meridol u.a. sind als Ergänzung sinnvoll, wenn Zahnfleischentzündungen nicht mit Zahnpflege allein beizukommen ist.
Mundgeruch kommt fast immer von Zersetzungsvorgängen im Zahnzwischenraum! Hier ist Interdentalraum-Hygiene besonders wichtig!
Bei vielen Menschen ist auch eine Reinigung der Zunge sinnvoll.
Lassen Sie sich das richtige Putzen aber bitte von uns zeigen. Es spart Ihnen über die Jahre sehr viel Geld, so dass die einmalige Investition von knapp 60 Euro wirklich Sinn macht.
Wir zeigen Ihnen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Putztechniken, Zahnseide, Zahnhölzchen und Interdentalbürstchen und üben mit Ihnen.
Inklusive Material und eines Kontrolltermins zahlen Sie 59€.
Außerdem können Sie alles fragen, was Sie in diesem Zusammenhang schon immer wissen wollten.

Infos für Eltern

Sehr geehrte liebe Eltern,

Was Sie tun können, um die Zähne Ihrer Kinder gesund zu halten:

  • Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, da der Körper nach der langen Fastenzeit der Nacht, alle Nahrungsbausteine wirklich aufnimmt. Deshalb sollte es möglichst hochwertig sein, d.h.: Vollkornbrot, Müsli, Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte
  • Falls Ihr Kind morgens noch keinen Hunger hat, geben Sie ihm bitte eine vollwertige Brotzeit in die Schule mit.
  • Der Glaube, dass Zucker Gehirnnahrung und Schokoriegel wertvolle Energielieferanten sind, ist absolut überholt!
  • Für die Zähne ist Zucker vor allem als Zwischenmahlzeit schädlich, wenn er durch lange Einwirkzeiten seine volle Wirkung entfalten kann. Lassen Sie deshalb während des Tages Ihre Kinder ruhig öfter einmal einen zuckerfreien Kaugummi kauen, um den Säuregehalt im Belag zu reduzieren und den Speichelfluss anzuregen.
  • In letzter Zeit sieht man auch immer mehr Schäden durch Säuren direkt, z.B. durch das Trinken unverdünnter Fruchtsäfte oder Limonaden durch einen Strohhalm.
  • Unverdünnte Fruchtsäfte sollten nur kurz mit den Zähnen Kontakt haben und danach darf nicht sofort geputzt werden! Etwa eine halbe Stunde sollte der Speichel Gelegenheit haben, die Zähnoberfläche neu zu versiegeln.
  • Limonaden, Fruchtsaftzubereitungen und Cola sollten wegen des hohen Zuckergehaltes (ca. 40 Stück Zucker/Liter) die Ausnahme bleiben.
  • Am besten ist Wasser oder Fruchtsaftschorle
  • Bestehen sie auch bei älteren Kindern darauf, dass mindestens zwei Mal täglich die Zähne geputzt werden. Es sollte ein feststehendes Ritual werden, ohne das sich Ihr Kind gar nicht mehr wohl fühlt.
  • Wichtig dabei ist die Gründlichkeit! Schiefstehende Frontzähne und hintere Backenzähne werden erfahrungsgemäß am wenigsten gut erreicht.
  • Bitte machen Sie sich die Mühe und kontrollieren Sie bei gutem Licht die Putzgenauigkeit.
  • Gerötetes oder leicht blutendes Zahnfleisch ist immer ein Hinweis auf Zahnbelag.
  • Eine Sitzgelegenheit im Badezimmer und ein paar Comics sind durchaus überlegenswert, um dem 10-Sekunden-Schnellputzen entgegen zu wirken.
  • Übrigens spült man nach dem Putzen jetzt nicht mehr mit Wasser nach, um eine längere Einwirkzeit der Zahnpasta zu gewährleisten.
  • Ein- bis zweimal pro Woche sollte mit einem hochfluoridhaltigen Gel statt mit normaler Zahnpasta geputzt werden.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit, die Effizienz des Zähneputzens vom Zahnarzt überprüfen zu lassen! Bis zum 18. Lebensjahr ist dies vom Gesetzgeber - kostenfrei!- vorgesehen. Außerdem können die Backenzähne versiegelt, d. h. lackiert werden, bevor sie noch Schaden genommen haben.
  • Mindestens alle 6 Monate sollte eine zahnärztliche Kontrolle stattfinden, selbst dann, wenn Ihr Kind in kieferorthopädischer Behandlung ist.
  • Verwenden Sie zum Kochen jodiertes und fluoridiertes Speisesalz, weil diese beiden Spurenelemente im Voralpenland fehlen und in geringen Mengen absolut unbedenklich sind.
    Unsere bayrischen Schulkinder sind in puncto Zahngesundheit nicht nur deutschlandweit Spitze. Die LAGZ, die Landesarbeitsgemeinschaft Zahnheilkunde, die sich in Bayern, gemeinsam mit der AOK, um die Organisation von Zahnprophylaxe in Kindergärten und Schulen kümmert, führt dies maßgeblich auf Aufklärung und Motivation zurück.
  • Es ist außerdem zu erwarten, dass es in einigen Jahren eine Impfung o. ä. gegen Karies geben wird, so dass wir gute Hoffnungen haben, dass unsere Kinder lebenslang ihre gesunden Zähne behalten können, wenn wir jetzt dafür sorgen, dass keine bleibenden Schäden entstehen.

Bitte helfen Sie mit!
Ihre LAGZ "Schulzahnärztin"
Dr. Dr. Ursula Frenzel


Ernährungs-Tipps

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages, da der Körper nach der langen Fastenzeit der Nacht (breakfast = Fasten brechen), alle Nahrungsbausteine auch wirklich aufnimmt. Deshalb sollte es möglichst hochwertig sein, d.h.: Vollkornbrot, Müsli, Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukte.
Der Glaube, dass Zucker Gehirnnahrung und Schokoriegel wertvolle Energielieferanten sind, ist absolut überholt!
Für die Zähne ist Zucker vor allem als Zwischenmahlzeit schädlich, wenn er durch lange Einwirkzeiten seine volle Wirkung auf die Bakterien entfalten kann.
Kauen Sie deshalb während des Tages ruhig öfter einmal einen zuckerfreien Kaugummi, um den Säuregehalt im Belag zu reduzieren und den Speichelfluss anzuregen. Die so genannten Zahnpflege-Kaugummis, die es preiswert in jedem Großmarkt gibt, sind dazu besonders geeignet.
In letzter Zeit sieht man auch immer mehr Schäden durch Säuren direkt, z.B. durch das Trinken unverdünnter Fruchtsäfte oder Limonaden durch einen Strohhalm oder aus speziellen Trinkflaschen.
Unverdünnte Fruchtsäfte sollten nur kurz mit den Zähnen Kontakt haben und danach darf nicht sofort geputzt werden!
Etwa eine halbe Stunde sollte der Speichel Gelegenheit haben, die Zähnoberfläche neu zu versiegeln.
Sie kennen sicher das stumpfe, "pelzige" Gefühl, wenn Sie Rhabarber gegessen haben. Es kommt von einer harmlosen oberflächlichen Entkalkung des Schmelzes durch die Fruchtsäure, die der Speichel innerhalb kurzer Zeit wieder glättet. Erstaunlich ist, dass unsere Zunge in der Lage ist, sogar so feine Unterschiede in der Oberflächenstruktur zu erkennen, wie sie eine oberflächliche Entkalkung von gerade mal einigen Tausendstel Millimetern ausmacht!
Limonaden, Fruchtsaftzubereitungen und Cola sollten wegen des hohen Zuckergehaltes (ca. 40 Stück Zucker/Liter) die Ausnahme bleiben.
Am besten sind Wasser oder Fruchtsaftschorle.

Fluorid - was ist das?

Fluoride härten den Zahnschmelz. Sie sind der Baustein, mit dessen Hilfe der - im Gegensatz zum normalen Calzium-Apatit - wesentlich härtere Fluor-Apatit im Schmelz gebildet wird.
Am wirkungsvollsten härtet und versiegelt Fluorid die Zähne von außen, wenn er also über den Speichel oder die Zahnpasta einwirken kann. Nur in der Aufbauphase des Zahnes, also in der frühen Kindheit, ist auch ein Einbau in den Zahnschmelz auf dem Blutweg möglich, weshalb wir Kindern Fluoridtabletten geben.
Eine weitere günstige Möglichkeit, Fluoride an den Zahn zu bringen, ist fluoridiertes Kochsalz, das in unserer Voralpengegend - natürlich in Kombination mit Jod - das Salz der Wahl sein sollte, weil beide Stoffe in unseren Böden fehlen.
Auch hier beweist die Zunge ihre Feinfühligkeit und spürt die besondere Glätte des Zahnes, wenn Sie mit einer hochfluoridhaltigen Zahnpasta geputzt haben.
Überdosieren können Sie Fluorid auf diese Weise nicht. Lediglich die Fluorid-Tabletten Ihrer Kinder sollten sie gedanklich gegen rechnen und mit dem Zahn- oder Kinderarzt evtl. die Tablettenstärke reduzieren.

Parodontitis - Entstehung und Behandlung

Die Knochenbettkrankheit Parodontitis - Entzündung des Zahnhalteapparates mit begleitendem Knochenschwund - meist auch Parodontose genannt, ist eine uralte und weltumspannende Krankheit, an der schon die Pharaonen und die Neandertaler litten.
Natürlich gibt es, wie bei allen multifaktoriellen Erkrankungen, eine genetische Veranlagung hierzu und Risikofaktoren, wie z.B.Diabetes, Gefäßerkrankungen und vor allem: das Rauchen.
Von besonderer Bedeutung jedoch ist die Menge an pathogenen (krank-machenden) Keimen in der Mundhöhle und im Zahnzwischenraum.
Um eine orientierende Übersicht über die Schwere der Erkrankung zu erhalten, machen wir bei Ihnen alle ein oder zwei Jahre einen PSI, einen parodontalen Screening - Index, der die Taschentiefen und die Blutungsneigung Ihres Zahnfleisches beschreibt.
0 bedeutet top-Zustand
1 ist immer noch sehr gut und auch bei
2 besteht, außer evtl. einer prof. Zahnreinigung, kein Behandlungsbedarf. Bei
3 sollte auf jeden Fall eine prof. Zahnreinigung angeschlossen werden und ab
4 oder auch schon ab 3-4, ist eine Parodontosebehandlung notwendig.
Da Parodontitis im Wesentlichen eine Belagskrankheit ist, ist gute Mundhygiene das A und O jeder Behandlung.
Erst wenn Sie selbstständig zu einer perfekten Mundhygiene fähig sind und wir dies mehrfach kontrolliert haben, dürfen wir auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen eine Parodontosebehandlung durchführen.
Zahnpflege:
Wichtig ist nicht nur, dass Sie Ihre Zähne mindestens zwei Mal am Tag reinigen, sondern dass ein Mal am Tag alles, also auch die Zahnzwischenräume und schwer zugängliche Stellen gesäubert werden.
Dazu benötigen Sie neben Zahnbürste und Zahnpasta Zahnseide, Zahnhölzchen oder Zwischenraumbürstchen, deren Gebrauch Sie sich vorher zeigen lassen sollten, um nichts falsch zu machen.
Wir haben im Mund viele Milliarden Bakterien, die überwiegend harmlos, bzw. nützlich sind. Von den etwa 500 verschiedenen Keimen sind nur wenige pathogen (krankmachend) und auch diese nur, wenn sie sich überdurchschnittlich vermehren können (Zucker!), oder sich mit anderen ungestört zu "Sippen" zusammentun können (Zahnfleischtaschen).
Die besonders gefährlichen parodontalen Keime, die letztendlich zur Parodontose führen, können ihre Wirkung nur entfalten, wenn Sie über längere Zeit ungestört bleiben.
Werden sie dagegen alle 24 Stunden, also einmal am Tag, durch Putzen aufgestöbert, dezimiert und desinfiziert, bleiben sie relativ harmlos.
Die Zwischenraumhygiene ist spätestens ab dem 12. Lebensjahr sinnvoll, wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind, und während des gesamten weiteren Lebens eine Verpflichtung, wollen Sie ernsthaft Mund- und Zahnkrankheiten vermeiden.
Die Arbeit mit Zahnseide, -hölzchen oder -bürstchen kostet Sie nicht mehr als 3 bis 5 Minuten extra jeden Tag - bei guter Technik vielleicht noch weniger.
Wenn Ihr Zahnfleisch blutet, ist fast immer Belag die Ursache.
Die Zunge spürt Belag, z.B. an der Innenseite der Unterkieferzähne, als Pelzchen, das vom Zahnfleisch nach oben wächst.
Putzschäden durch falsches Zähneputzen gibt es ausschließlich auf den Vorderseiten der Zähne, wenn mit der Bürste zu stark "gesägt" wird. Es ist daher sinnvoll, auf der Rückseite anzufangen, wo man nicht viel falsch machen kann, und meist sowieso zu wenig geputzt wird.
Elektrische Zahnbürsten nehmen Ihnen einige Arbeit ab, werden aber erfahrungsgemäß auf den schwierigen Rückseiten der Zähne nicht so gut gehandhabt, wie erforderlich.
Auch die Form der Hand-Zahnbürste ist nicht Ausschlag gebend. Der Kopf darf aber nicht so groß sein, dass er den Zugang zu schwierigen Stellen erschwert und die Borsten müssen am Ende abgerundet sein.
Fast alle Zahnpasten sind heute gut geeignet zur Reinigung. Da nicht alle Zähne die gleiche Oberflächenglätte aufweisen, ist es manchmal nötig, eine Zahnpasta mit erhöhtem Anteil an Abrasivstoffen (Scheuermitteln) zu verwenden. Grundsätzlich ist der Fluoridgehalt und die Desinfektions-wirkung wichtig.
Da man heute weiß, dass die Desinfektionswirkung der Zahnpasta eine sehr wichtige Rolle spielt, sollte man versuchen, die Zahnpasta auch zwischen die Zähne einzumassieren und nach dem Zähneputzen nicht mehr mit Wasser nachzuspülen.
Desinfizierende Spülungen mit Chlorhexamed, Meridol u.a. sind als Ergänzung sinnvoll, wenn Zahnfleischentzündungen nicht mit Zahnpflege allein beizukommen ist.
Mundgeruch kommt fast immer von Zersetzungsvorgängen im Zahnzwischenraum! Hier ist Interdentalraum-Hygiene besonders wichtig!
Bei vielen Menschen ist auch eine Reinigung des Zungenrückens sinnvoll.
Wir zeigen Ihnen auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Putztechniken, Zahnseide, Zahnhölzchen und Interdentalbürstchen und üben mit Ihnen.
Inklusive Material und eines Kontrolltermins zahlen Sie 59€.
Außerdem können Sie alles fragen, was Sie in diesem Zusammenhang schon immer wissen wollten.
Professionelle Zahnreinigung
Bleiben auch nur geringe Mengen an Belag über einige Stunden auf den Zähnen, lagert sich Kalk aus dem Speichel darin ab und der Belag beginnt langsam zu verhärten. Dies ist nicht bei allen Menschen gleich deutlich ausgeprägt, aber gerade der gesunde, mineralstoffreiche Speichel, der wünschenswert ist, um die Zähne gesund zu halten, tut dies recht schnell. Viele Menschen kennen dies als Zahnstein auf der Innenseite der unteren Frontzähne oder außen, hinten an den Backenzähnen.
Sobald aus dem Belag Zahnstein geworden ist, ist er mit der Bürste nicht mehr zu entfernen. Die harten Kanten reizen das Zahnfleisch und an der porösen Oberfläche können sich Bakterien ansiedeln. Wächst der Zahnstein in die Tiefe, Richtung Zahnfleisch, färbt er sich durch Farbstoffe aus dem Blut schwarz und wird noch härter und kantiger. Der Reizfaktor dieser sog. Konkremente, zusammen mit besonders pathogenen Keimen in den Zahnfleischtaschen, führt zur Parodontitis.
Es gehört heute zum Standard, ein bis vier Mal im Jahr eine professionelle Zahn Reinigung durchzuführen, bei der Zahnstein und gut erreichbare Konkremente, Verfärbungen und pigmentierte Beläge entfernt und die Zähne geglättet und poliert werden.

Diese "pZR" ist keine Kassenleistung und wird nach Aufwand abgerechnet.
Kann eine Fachangestellte die Reinigung durchführen, müssen Sie mit etwa
einem Euro pro Minute rechnen. Ist ärztliche Tätigkeit von Nöten, z.B. wenn
kürettiert werden muss, sind es 2€/Min.
Im Normalfall macht es etwa 25 bis 40 €, mehr jedoch, wenn die letzte Zahnreinigung länger als ein
Jahr zurück liegt, oder als Vorbehandlung zu einer generalisierten Parodontose - Behandlung.
Bei der eigentlichen Parodontose - Behandlung werden die Zähne einzeln, unter Betäubung, bis zum Knochen mit kleinen Schabern gereinigt, die Wurzeln geglättet und die Taschen desinfiziert.
Dies erfordert etwa eine halbe Stunde pro Sitzung, in der ein Viertel Ihrer Zähne behandelt wird.
Besonders schwierige Taschen müssen evtl. medikamentös behandelt werden und in Ausnahmefällen müssen sie sogar ein Antibiotikum einnehmen.
Nach der Behandlung sollten Sie, wegen der Spritze, nicht Auto fahren, bis zum Abklingen der Betäubung nicht kauen und am Tag der Behandlung nur weiche Kost zu sich nehmen.
Regenerative Knochenaufbau-Maßnahmen sind in Einzelfällen sinnvoll. Da dies aufwändig und teuer ist (Privatleistung des Kieferchirurges - evtl. Knochenentnahme am Beckenkamm unter Narkose) sollte es vorher gesondert besprochen werden.
Stellt sich nach einer PA-Behandlung, trotz guter Mundhygiene, nicht der gewünschte Erfolg ein, müssen einzelne Taschen evtl. chirurgisch nachbehandelt werden.
Außerdem macht es Sinn, in regelmäßigen Abständen von etwa einem halben Jahr, die Zähne auch weiterhin professionell reinigen zu lassen.
Dazu haben wir ein Recall-System eingerichtet, das Sie zur gegebenen Zeit an die fälligen Termine erinnert.

Die Professionelle Zahnreinigung

Bleiben auch nur geringe Mengen an Belag über einige Stunden auf den Zähnen, lagert sich Kalk aus dem Speichel darin ab und der Belag beginnt langsam zu verhärten. Dies ist nicht bei allen Menschen gleich deutlich ausgeprägt, aber gerade der gesunde, mineralstoffreiche Speichel, der wünschenswert ist, um die Zähne gesund zu halten, tut dies recht schnell. Viele Menschen kennen dies als Zahnstein auf der Innenseite der unteren Frontzähne oder außen, hinten an den Backenzähnen.
Sobald aus dem Belag Zahnstein geworden ist, ist er mit der Bürste nicht mehr zu entfernen. Die harten Kanten reizen das Zahnfleisch und an der porösen Oberfläche können sich Bakterien ansiedeln. Wächst der Zahnstein in die Tiefe, Richtung Zahnfleisch, färbt er sich durch Farbstoffe aus dem Blut schwarz und wird noch härter und kantiger. Der Reizfaktor dieser sogenannten Konkremente, zusammen mit besonders gefährlichen Keimen in den Zahnfleischtaschen, führt zur Parodontitis.
Es gehört heute zum Standard, ein bis vier Mal im Jahr eine professionelle Zahn Reinigung durchzuführen, bei der Zahnstein und gut erreichbare Konkremente, Verfärbungen und pigmentierte Beläge entfernt und die Zähne geglättet und poliert werden.
Diese "pZR" ist keine Kassenleistung und wird nach Aufwand abgerechnet.
Wir sagen Ihnen vorher, wie viel es bei Ihnen in etwa ausmacht. Im Normalfall sind es etwa 40€ bis 80€.

Karies - wann besteht erhöhtes Risiko
bei Ihnen oder Ihrem Kind?

Bitte beachten Sie:

Zahnaufbau:

  • gesunde Ernährung mit viel Rohkost, Obst, Salat und Milchprodukten

Zahnarzt:

  • mindestens alle halben Jahre zum Zahnarzt zur Kontrolle
  • bleibende Zähne bald nach Durchbruch versiegeln lassen

Zahnhärtung:

  • Hochfluoridhaltiges Zahngel 1 – 2 Mal pro Woche statt Zahnpasta
  • Fluoridiertes Kochsalz für die ganze Familie

Zahnschonung:

  • Zahnschonende Süßigkeiten (Zahnschirm)
  • Nur selten süße, kalte Getränke (Limo, Cola)
  • Fruchtsäfte mit Wasser verdünnen
  • Keine süße Pause für die Schule
  • Keine süßen Zwischenmahlzeiten
  • Nach Süßigkeiten die Zähne putzen
  • Häufig zuckerfreie Kaugummis

Zahnschutz:

  • Mindestens morgens und abends Zähne putzen (richtige Technik kann in der Praxis gezeigt und überprüft werden; bis zum 18. Lebensjahr kostenfrei)
  • Abendliches Zähneputzen mit Kontrolle durch ein Elternteil
  • Nach dem abendlichen Zähneputzen nur noch Wasser trinken
  • und nichts mehr essen
  • Falls Zahnfleisch gerötet, genaue Belagskontrolle
  • Ab etwa 10 Jahren Zahnseide(kann in der Praxis gezeigt werden)
  • Im Erwachsenenalter statt Zahnseide evtl. Zahnhölzchen oder Inerdentalbürstchen
  • Evtl. mit geeigneten desinfizierenden Mitteln spülen


Hypnose als Behandlungshilfe

Was ist Hypnose?

 Trotz zunehmender Information auch der öffentlichen Medien gibt es immer noch Vorurteile zum Thema Hypnose.

 Falsch ist:
„Der hypnotische Zustand ist eine Art Tiefschlaf, in dem man nichts wahrnimmt“ oder „in Trance ist jeder Mensch willenlos“

Vergessen sie solche Vorurteile!

Richtig ist, dass der Patient in keiner Weise willenlos wird. Er ist mit seinen innerlichen, persönlichen Interessen beschäftigt und wird nur Dinge äußern, die er auch wirklich preisgeben möchte.

Richtig ist, dass die Hypno-Therapie seit Jahrzehnten in den USA, Kanada und Schweden eingesetzt wird. In Deutschland ist die Hinwendung zur Hypno-Therapie seit etwa zehn Jahren zu beobachten.

Richtig ist, dass eine Hypno-Therapie von Zahnärzten nur nach einer qualifizierten theoretischen und praktischen Zusatzausbildung verantwortungsvoll angewandt werden kann. Aufgrund der Spezialausbildung wird Ihr Zahnarzt Sie über die Möglichkeiten dieser Therapie informieren.

Wie funktioniert Hypnose?

Erinnern Sie sich an eine Tätigkeit, die sie mit größter Konzentration durchgeführt haben, bei der Sie Zeit und Umgebung, einfach alles vergaßen? Das kann Ihnen im Beruf passiert sein, bei einer langen Autofahrt, beim Joggen, in einem Konzert oder bei einer spannenden Lektüre. Anschließend waren Sie überrascht, wie schnell die Zeit vergangen war, denn Sie hatten etwas „wie in Trance“ erlebt!

Sicher erinnern Sie sich auch an Momente, in denen jemand mit einem „starren Blick“ durch Sie hindurchschaute: Dieser „Tunnelblick“ signalisiert nicht nur einen tranceähnlichen Zustand, er ist auch für den Menschen eine biologisch notwendige Ruhephase.

Das Kennzeichen einer Hypnose ist die Trance, also ein veränderter Bewusstseinszustand und durchaus das, was man ein „Alltagsphänomen“ nennt. Es ermöglicht Wahrnehmungen, die sich grundsätzlich von denen, in einer bewussten normalen Verfassung erlebten unterscheidet.

Reaktionen

Die Tiefe und Dauer einer Trance kann vom Hypnotiseur bestimmt werden. Für die Entwicklung und Vertiefung gibt es beim Patienten charakteristische Anzeichen: Der Puls verlangsamt sich, die Atemfrequenz wird ruhiger, der Blutdruck ist  gesenkt, die Bewegungen werden sparsamer, die Stimmqualität verändert sich und die Muskeln sind entspannt. Dadurch werden Ängste und Verkrampfungen vermieden. Der Zugang zum Behandlungsgebiet wird erleichtert und Ihr Zahnarzt kann präzise, zügig und konzentriert arbeiten.

Aufgaben und Möglichkeiten

Der Trance-Zustand bzw. die Hypnose wird sowohl in der Allgemeinmedizin als auch gezielt in der Chirurgie, sowie bei zahnärztlichen Behandlungen angewandt.

  • Durch Hypnose-Verfahren können besonders ängstliche oder angespannte Patienten behandelt werden, die vor oder während einer zahnärztlichen Behandlung überdurchschnittlich sensibel reagieren.
  •  Hypnose-Verfahren haben sich bei Patienten bewährt, die normale Betäubungsmittel nicht vertragen.
  • Die Hypnose-Therapie eignet sich vor allem für Patienten, die unter starkem Würgereiz leiden und
  • als begleitende Maßnahme bei schmerzhaften Kiefergelenksbeschwerden und Verspannungen der Kaumuskulatur.

Die meisten Menschen sind hypnotisierbar. Besonders hilfreich sind dabei Intelligenz, Konzentrationsfähigkeit und eine bildhafte Fantasie.Ausnahmen sind in jedem Fall aber psychisch Kranke sowie Alkohol- und Drogenabhängige.

Soziales Engagement

zahnärztliche Tätigkeit in Missionsstation, Namibia Namibia  
       
Impressionen aus MayluSuuin, Kirgistan Kirgistan Kirgistan Kirgistan
       
Impressionen aus Ladakh,
Klein-Tibet, Nordindien
Ladakh Ladakh Ladakh
       
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